Ales Gute Benny Spoon

Zur Entspannung besucht unsere Bar. Gesprächsthema ist hier ALLES. Vorausgesetzt, einer interessiert sich für euer Problem...
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Spion
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Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Spion »

Alles Gute zum 29. :thumbup:
- SF-Veteran
- Mannschaftskapitän

"Aufmerksamkeitsspanne" ist das Wort, das notwendig wurde, als die ersten es sich wegen seiner Länge nicht mehr merken konnten. -> Wolfgang Walk
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Corny
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Corny »

Prost Geburtstag! :D
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Maneater
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Maneater »

Alles Gute! :)
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Joy Stick
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Joy Stick »

happy birthday =)
Ziel total zerlegt!
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Morpheus_13
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Morpheus_13 »

Alles Gute! :)
Licht, Morph
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sideshowBob
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von sideshowBob »

... auch von mir.
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Benny Spoon
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Benny Spoon »

Danke Euch! Ist wirklich sehr lieb, hat mich gefreut. ^_^

Möge die Dunkelheit Aquas auch ein weiteres Jahr mit uns sein. Immer. ^_^
Chef des privaten Wachdienst Watchmen - Neopolis - Atlantische Föderation
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Treak
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Treak »

Alles gute
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GASpedal
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von GASpedal »

Alles Gute!
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Benny Spoon
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Re: Ales Gute Benny Spoon

Beitrag von Benny Spoon »

Falls Ihr euch eigentlich fragt, was ich zur Zeit mache, ich trage im Moment den gesamten Hintergrund von Aqua zusammen, um möglichst vollständige Beschreibungen der großen Machtblöcke zu verfassen. Hier zwei kleine (aber noch nicht 100% fertiger) Auszüge meiner Arbeit am Beispiel des Shogunats.


Die Besiedlung des Nordpazifiks
Im Jahre 2055 schuf der Zusammenschluss der unabhängigen Tiefsee-Versuchsstationen der VR China, der Japaner, der GUS-Staaten, sowie einiger südostasiatischer Tigerstaaten einen losen Verbund, welcher das Überleben der subozeanischen Bürger des Nordpazifiks sichern sollte. Sechshundert Jahre später ist aus ihm der mit Abstand größte und stabilste Machtblock Aquas gewachsen: das Shogunat. Das Aquatorium des Shogunats erstreckt sich heute - im Jahre 2666 - von der Beringsee über das Ochotskische Meer bis hin zum Rand des Indischen Ozean.
Die Volksrepublik China, Urvater des heutigen Shogunats, begann bereits im Jahr 2014 mit der Errichtung ihrer ersten dauerhaft tiefseetauglichen Erzabbau- und Versuchsstation in 6000 Metern Tiefe an den Abhängen des Marianengrabens. Zhong (chin. „das Zentrum“) war nach dem neuentwickelten MIR 2 Standard modular aufgebaut und war nach über dreihundert Jahren immer noch voll funktionstüchtig. Die Station wurde aufgrund ihres nachhaltigen Erfolges zum Prototyp aller im Pazifik errichteten Habitate.

2061 war die Wanderung der Menschheit in die Tiefen der Ozeane noch in vollem Gange. Während die Ursprungsländer des Nordpazifischen Bündnisses auf der Erdoberfläche im nuklearen Gefecht miteinander lagen und sich gegenseitig zu vernichten suchten, bildete sich im Pazifik ein gut strukturiertes Verkehrs-, Handels- und Informationsnetz zwischen den dort befindlichen Langzeit-Habitaten. Neben den mittlerweile zahlreich gewordenen Abbau- und Versuchsstationen der Chinesen, Russen, Japaner und Südostasiaten entstanden weitläufige Zufluchtshabitate.
Das Leben in den Stationen war extrem hart. Bedingt durch hohe Drücke und fragwürdige Atemgasmischungen erkrankten die meisten der Unterwasserbewohner an Nervenkrankheiten, Knochennekrosen und Zerebralinfarkten. Der vorherrschende Kampf ums Überleben in einer feindlichen Umwelt von durchschnittlich 200 – 5000 bar Außendruck schweißte die Menschen zusammen. Insbesondere Informationen und Materialien wurden rege untereinander ausgetauscht.

Da die meisten Nationen der Oberfläche aufgrund der überall herrschenden Kriegsgesetze sämtliche Kommunikationswege beidseitig unterbanden, wurden in den pazifischen Stationen gemeinsame Schmugglerkommandos ausgebildet, die von nun an regelmäßig zur Oberfläche fuhren, um dort illegal und unter extremer Lebensgefahr neue Technologien und Materialien zu besorgen.
Gegen Ende des 21. Jahrhunderts war das Nordpazifische Bündnis weitgehend autark und unabhängig vom Nachschub durch die Oberfläche. Die ehemaligen Schmugglerkommandos wurden zur Belohung ihres Erfolges zu einer hoch angesehenen und priviligierten militärisch-polizeilichen Schutz- und Eingreiftruppe umgeformt. Der Zustrom weiterer, von Krankheit, Hunger und Hunger vertriebener Flüchtlinge in die Stationen dagegen riss nicht ab. Die Regierung des Bündnisses begann deshalb nach und nach die Abwanderung in die Tiefsee zu unterstützen. Aus Habitaten wurden Stationen, aus Stationen wurden komplexe Städte.


Gepflogenheiten des Shoguants
Ausländer werden sich bei ihrer Ankunft im Shogunat zwei Prozeduren unterziehen müssen. Zuerst findet eine routinemäßige Kontrolle der Einreisepapiere durch einen Kommissar der Inneren Sicherheit statt. Widerstand gegenüber dieser Kontrolle wird als unhöflicher Verstoß gegen die Gepflogenheiten des Staates empfunden und entsprechend geahndet.
Direkt danach wird man früher oder später "zufällig" einem freundlichen Fremdenbeauftragten begegnen, der einen darauf hinweist, dass neue Erlebnisse zu neuen, guten Erinnerungen an das Shogunat führen werden. Dies ist einer von vielen geschickten, unterschwelligen Versuchen, das Reich den ausländischen Neuankömmlingen als offene, friedliche und freundliche Nation zu präsentieren.

Zur Begrüßung sagt man im Shogunat üblicherweise "Ni hao", was wörtlich übersetzt soviel wie "Du gut" heißt. Die Antwort ist ebenfalls ein freundliches "Ni hao". Besondere Ehre lässt man seinem Gegenüber angedeihen, wenn man ihn in der alten Form mit "Nin hao" begrüßt.
Ebenfalls oft zu hören ist "Xie xie". Das heißt Danke, und wird von den einfachen Bürgern des Shogunats geradezu inflationär genutzt. Als höflicher Gast sollte man deshalb auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit "Xie xie" sagen. Ist einem der Gegenüber schon länger persönlich bekannt, darf es auch gern ein "Xie xie ni", Danke Dir, sein.

Ausländischen Besuchern fällt meist sofort die besonders niedrige Umgebungstemperatur auf allen Stationen des Shogunats auf. Dies liegt an der frühen Erkenntnis der Shogunats-Wissenschaftler, dass eine möglichst kühle Umgebung das Leben der Menschen im Reich im Schnitt um fünfzehn Jahre verlängert.
Ebenso auffällig ist die andächtige Ruhe auf den öffentlichen Plätzen. Lärm gilt im Shogunat als extrem unhöflich. Einzige Ausnahme sind ausgeschilderten Kneipen und Restaurants für die ausländischen Gäste und Frachterpiloten. Zudem werden zu festgelegten Zeiten auf den öffentlichen Plätzen militärische Ertüchtigungsreden abgespielt, welche in erster Linie der Konditionierung der Bevölkerung und der Förderung der Moral dienen.

Die robusten Bürger des Shogunats besitzen im Gegensatz zu den Bewohnern anderer Machtblöcke nicht deren als "verwöhnt" empfundenen Gaumen. Zu den meistverbreitesten Speisen gehören schlichter Seetang und geschmacklose Nährstoffkonzentrate.
Allerdings versteht man sich im Reich ausgezeichnet auf die hohe Kunst des Alkoholbrauens. Algensaki, Korallenschnaps, sowie Champagner aus gegorenem Korallenpulver gehören zu bekanntesten Köstlichkeiten des Shogunats. Der beliebteste Drink des Reiches - der auch bei ausländischen Söldnern besondere Wertschätzung genießt - ist der heimische Rising Dragon, von dem man behauptet, er wirke wie eine Injektion von frischem Haifisch-Sperma. Er ist ein rein synthetisches Produkt, ein Spezial-Ester mit vielen künstlichen Aromazusätzen. Der berauschende Wirkstoff besteht aus Einhundert Prozent vollsynthetischem Muskarin.
Wer hingegen einen klaren Kopf behalten möchte, bestellt einen Kaffe aus gerösteten Teng-Algenfasern. Dieser wurde mit chemisch reinem Coffein versetzt. Dazu serviert man ein Kännchen kalte Syn-Sahne.



Kritik ist wie immer willkommen. :-)
Chef des privaten Wachdienst Watchmen - Neopolis - Atlantische Föderation
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